DRK bittet gesunde Menschen um Blutspenden

Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost hat bereits seit dem Frühjahr 2020 zusätzlich zu dem üblicherweise bestehenden hohen Hygienestandard zu seinen Spendeterminen weitere Schutzmaßnahmen eingeführt. Im Rahmen des Infektionsschutzes leisten sie einen wesentlichen Beitrag zu Sicherheit und Schutz aller auf den Blutspendeterminen anwesenden Personen – SpenderInnen, ehrenamtliche HelferInnen und DRK-MitarbeiterInnen.
Eine der zahlreichen Maßnahmen besteht in einer Einlasskontrolle bereits vor Betreten der Spenderäume. Es wird dort eine Kurzanamnese unter anderem mit Messung der Körpertemperatur durchgeführt. Neben der Bedeutung für den Infektionsschutz ist es auch zum Schutz des Spenders oder der Spenderin selbst, sowie auch der Empfänger von Blutpräparaten von erheblicher Bedeutung, dass beispielsweise Erkältungssymptome (Husten und/oder Schnupfen, Halskratzen oder Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, erhöhte Temperatur oder Fieber) vor einer Blutspende vollständig abgeklungen sind. Nach einer leichten Erkältung ohne Fieber sollte ab Symptomfreiheit mindestens eine Woche vergehen, bevor wieder Blut gespendet wird, nach einem Infekt mit stärkeren Beschwerden sollte eine Wartezeit von vier Wochen bis zur nächsten Blutspende eingehalten werden. Wichtig zu wissen: Nach Einnahme eines Antibiotikums kann bei Beschwerdefreiheit vier Wochen nach dem Tag der letzten Einnahme wieder Blut gespendet werden.
Eine Terminreservierung für alle DRK-Blutspende-Termine ist erforderlich. Sie kann unter https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/ erfolgen oder auch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11. Die Vorab-Buchung von festen Spendezeiten dient dem reibungslosen Ablauf unter Einhaltung aller aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.
Zur Sicherstellung der Patientenversorgung über die Osterfeiertage finden an einigen Spendeorten Sonder-Blutspendetermine am Ostersamstag, 3. April 2021, statt. Informationen finden sich unter www.blutspende.de

Nächster Termin in Einsiedel: 6.4., 15.00 – 19.00 Uhr

DRK-Blutspende am 12.01.2021

DRK-Blutspender starten als Lebensretter ins Neue Jahr: Eine Vollblutspende kann bis zu drei Patienten helfen

Viele Patienten, die aufgrund von Erkrankungen oder auch Unfällen auf Bluttransfusionen angewiesen sind, benötigen je nach Indikation nur bestimmte Bestandteile des Blutes. Bei einer Vollblutspende werden alle Blutbestandteile gespendet. Nach der Spende wird das Blut aufgetrennt und in den DRK-Instituten für Transfusionsmedizin werden drei Präparate aus dem halben Liter Spenderblut hergestellt.

  • Erythrozytenkonzentrat (rote Blutkörperchen)
  • Thrombozytenkonzentrat (Blutplättchen)
  • Blutplasma (flüssiger Bestandteil des Blutes)

Die Erythrozytenkonzentrate erhalten zum Beispiel Patienten bei einem großen Blutverlust oder auch bei chronischer, schwerer Anämie (Blutarmut). Erythrozytenkonzentrate sind bei einer Lagertemperatur von ca. vier Grad Celsius maximal 42 Tage einsetzbar.

Eine Transfusion mit Thrombozyten erhalten Patienten, die beispielsweise an Gerinnungsstörungen leiden. Blutplättchen tragen maßgeblich dazu bei, dass Blutungen zum Stillstand kommen und Wunden sich wieder verschließen. Thrombozytenkonzentrate müssen unter ständiger Bewegung bei einer Temperatur zwischen +20 und +24 Grad Celsius gelagert werden und haben mit lediglich vier bis fünf Tagen die kürzeste Haltbarkeit.

Aus menschlichem Blutplasma werden zahlreiche, oft lebensrettende Arzneimittel hergestellt. Von den über 120 im Plasma enthaltenden Proteinen kann mehr als ein Viertel direkt zur Behandlung von Krankheiten genutzt werden. Zu den bekanntesten Medikamenten, die aus Blutplasma gewonnen werden, zählen die Gerinnungsfaktor-Präparate. Plasma kann tiefgefroren etwa zwei Jahre gelagert werden.

Eine Terminreservierung ist für alle DRK-Blutspendetermine erforderlich. Sie kann unter https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/ erfolgen oder auch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11. Sie dient dem reibungslosen Ablauf unter Einhaltung aller aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.

Der DRK-Blutspendedienst wünscht allen Spendern eine besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für 2021!

DRK-Blutspende am 13.10.

Gesundheitskontrolle für Blutspender: DRK-Blutspender behalten ihren Blutdruck im Blick

Blutspender beim DRK retten nicht nur die Gesundheit anderer – sie tun auch etwas für die eigene Gesundheit. So gehört beispielsweise die Blutdruckmessung zum festen Ablauf einer jeden Blutspende. Bis zu 55 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet an Bluthochdruck (Hypertonie). Die Hypertonie ist einer der wesentlichen Risikofaktoren für einen Schlaganfall.

Wer regelmäßig Blut spendet, hat seinen Blutdruck im Blick und senkt damit das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Die allgemein empfohlenen, regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei Fachärzten sollten zusätzlich durchgeführt werden.

Unterschieden werden systolischer und diastolischer Blutdruck. Der systolische Blutdruck wird durch das Zusammenziehen der Muskulatur der linken Herzkammer erzeugt. Er ist immer deutlich höher als der Diastolische. Der diastolische Blutdruck ist der Druck, der bei der Erschlaffung des Herzmuskels übrigbleibt.

Die Maßeinheit zur Angabe des Blutdrucks lautet „Millimeter Quecksilbersäule“ (mmHg). Für die Zulassung zur Blutspende muss der Blutdruck bestimmte Grenzwerte einhalten:

  • mindestens 100 mmHg (systolisch)
  • höchstens 180 mmHg (systolisch)
  • höchstens 100 mmHg (diastolisch)

Wer sich gesund und fit fühlt, mit einer Blutspende Patienten in seiner Heimatregion helfen will und für seine eigene Gesundheit vorsorgen möchte, ist bei allen DRK-Blutspendeterminen herzlich willkommen.

Um einen reibungslosen Ablauf unter Einhaltung aller aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln auf seinen Blutspendeterminen gewährleisten zu können, bittet der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost alle Spenderinnen und Spender darum, sich vorab einen Termin für die Blutspende am Wunschterminort zu reservieren. Dies kann über die Terminsuche auf der Website www.blutspende-nordost.de oder auch telefonisch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 erfolgen. Dort erhält man auch weitere Informationen zum Thema Blutspende. Interessante Themen und Geschichten gibt es außerdem im digitalen Blutspende-Magazin unter https://magazin.blutspende.de/

Nächster Termin:

DatumSpendeortUhrzeit
Di 13.10.2020Einsiedel
Begegnungsstätte, Einsiedler Hauptstr. 79
15:00 – 19:00

Falk Ulbrich bleibt Ortsvorsteher

Nach der Ortschaftsratswahl vom Mai gab es nun am 23.8.2019 die konstituierende Sitzung mit der Wahl des Ortsvorstehers und seiner Stellvertreter.

Wahl des Ortschaftsrat Einsiedel am 23.08.2019

Wahlberechtigte Ortschaftsräte12
Wähler anwesend11  
Ortsvorsteher:
Ulbrich, Falk                                         10
Boden, Otto Günter1
Stellv. Ortsvorsteher:1 Stimme ungültig
Dreier, Jürgen-Uwe6
Boden, Otto Günter2
Schreiber, Frank Steffen2
2. stellv. Ortsvorsteher:
Hänel, Dirk8
Schreiber, Frank Steffen2
Boden, Otto Günter1

DRK-Blutspende 28.5.2019

Einfach Leben retten: Digitaler Spenderservice bietet praktische Informationen für Blutspender auf einen Blick

Die DRK-Blutspendedienste decken in Deutschland den Bedarf an Blutpräparaten zu 75 % ab und sorgen damit für die Sicherstellung der Patientenversorgung – an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr.

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Neuerung im Schienenersatzverkehr

Gestern gab es in der Brauerei eine Infoveranstaltung des VMS zum Schienenersatzverkehr im Rahmen der Bauarbeiten für das Chemnitzer Modell. Mal abgesehen von diversen Diskussionen über die Frage, wer daran Schuld ist, dass die Erzgebirgsbahn nicht mehr fährt, obwohl noch nicht alle Genehmigungen für den Umbau vorliegen, oder ob nicht doch Anschluss A an Haltestelle B zum Zeitpunkt C erreicht werden kann oder wieviele Fahrgäste nun wirklich bis zum Hbf fahren oder doch lieber unterwegs aussteigen – eine Verbesserung des SEV wird es geben.

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